13.09.2018

Anliegen der Land- und Forstwirtschaft beim Netzausbau berücksichtigen

Im Vorfeld des Netzausbau-Gipfels des Bundeswirtschaftsministeriums am 20. September hat sich HBV-Präsident Karsten Schmal in einem Schreiben an Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gewandt und darum gebeten, die Anliegen der Land- und Forstwirtschaft beim Netzausbau zu berücksichtigen. Beispielsweise dürfe der Netzausbau nicht einseitig zu Lasten von land- und forstwirtschaftlichen Grundeigentümern erfolgen. Den Eigentümern und Bewirtschaftern seien wiederkehrende Vergütungen zu gewähren, die sich am wirtschaftlichen Wert der einzuräumenden Nutzungsrechte orientieren müssten. „Wir gehen davon aus, dass bei Erdkabelprojekten grundsätzlich auf den naturschutzrechtlichen Ausgleich verzichtet werden kann, da nach der Bauphase und nach einer ordnungsgemäßen Rekultivierung kein naturschutzfachlich relevantes Ausgleichserfordernis vorliegt“, betonte Schmal mit Blick auf naturschutz-rechtliche Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen.