08.04.2019

Hessische Bauern auf der Großkundgebung in Münster

Angeführt vom Vizepräsidenten des Hessischen Bauernverbandes, Stefan Schneider, hatte sich eine Delegation von Landwirten, vornehmlich aus Nordhessen, am Donnerstag der vergangenen Woche zur Großkundgebung nach Münster auf den Weg gemacht.
„Unsere Bauern brauchen Zukunftsperspektiven und Verlässlichkeit. Dafür werden wir gemeinsam kämpfen“, sagte Schneider in seiner Grußbotschaft und bekundete die Solidarität der hessischen Bauern mit den Berufskollegen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern.
Die Großkundgebung auf dem Domplatz in Münster, die von einem Schlepperkorso begleitet wurde, und an der sich rund 6.000 Bäuerinnen und Bauern beteiligten, richtete sich gegen die geplante erneute Verschärfung der Düngeverordnung. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stellte Nachbesserungen in Aussicht sowie eine stärkere Förderung von landwirtschaftlichen Investitionen und der Erforschung von Ursachen von Nitratgrenzwertüberschreitungen. Andererseits betonte sie, die Bauern müssten zur Kenntnis nehmen, dass es an 28 Prozent der Messstellen Nitratgrenzwertüberschreitungen gebe, das könne so nicht weitergehen.