20.11.2018

HBV fordert unbürokratische Dürrehilfe

Der Hessische Bauernverband setzt sich für ein Landesprogramm zur Hilfe von dürregeschädigten Futterbaubetrieben ein. Ein entsprechendes Schreiben hat der HBV an das hessische Landwirtschaftsministerium geschickt. Das bestehende Hilfsprogramm von Bund und Ländern werde aufgrund seiner Komplexität den Notwendigkeiten nicht gerecht. Bereits vor Ende der Antragsphase am 23. November sei abzusehen, dass nicht alle dürregeschädigten Betriebe einen Ausgleich beantragen oder erhalten werden können. Der HBV plädiert in seinem Schreiben für ein unbürokratisches Verfahren analog zu dem bayerischen Hilfsprogramm „Grundfutterzukauf Dürre 2018“. Hierbei wird vom Freistaat ein anteiliger Ausgleich von außergewöhnlichen Ausgaben für den Zukauf von Grundfutter gewährt.