22.02.2021

Bauern informieren vor der Hessischen Staatskanzlei
Mahnwachen werden in dieser Woche fortgesetzt

Unter der Überschrift „Insekten- und Gewässerschutz MIT der Landwirtschaft“ setzen der Hessische Bauernverband (HBV), Land schafft Verbindung Hessen (LsV) und die Hessische Landjugend (HLJ) ihre Mahnwachen, wie angekündigt, in dieser Woche vor der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden fort.   HBV, LsV und HLJ informieren vom 22. bis 26. Februar gegenüber der Hessischen Staatskanzlei, neben dem Kochbrunnen über ihre Forderungen. Sie stellen einerseits die Probleme, andererseits aber auch ihre Leistungen plakativ dar. Die Verbände suchen den Dialog, natürlich Corona-konform, mit politischen Entscheidungsträgern, Vertreterinnen und Vertretern von Behörden, aber auch mit Bürgerinnen und Bürgern. Denn beim Insekten- und Gewässerschutz handelt es sich um gesamtgesellschaftliche Aufgaben.  
 
Überzogene gesetzliche Reglementierungen gefährden nicht nur die Existenzgrundlage landwirtschaftlicher Betriebe, sondern auch die Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Lebensmitteln. Das ist eine der Botschaften aus den Positionspapieren.  
 
In der vergangenen Woche haben Bäuerinnen und Bauern ihre Kritik an der geplanten Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes und der Landes-Düngeverordnung bereits vor dem Hessischen Landwirtschaftsministerium, dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie sowie dem Hessischen Landtag kundgetan. Verbandsvertreter haben gemeinsame Positionspapiere überreicht und ausdrücklich betont, dass die hessischen Bauernfamilien den Insekten- und Gewässerschutz ernst nehmen. Derzeitige und künftige gesetzliche Vorgaben führten nicht wirklich zu Verbesserungen.  
 
Sowohl beim Insekten- als auch beim Gewässerschutz gebe es viele Beispiele für erfolgreiche Kooperationen mit der Landwirtschaft. Diese Wege müssten konsequent weiterentwickelt werden.