10.10.2013

Vorwürfe wegen Pflanzenschutzmitteleinsatz entkräftet
Verfahren gegen Landwirt eingestellt

Die Pflanzenschutzanwendung auf einem Rapsacker in Friedrichsdorf-Burgholzhausen führte im April zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei. Angeblich waren damals zwei Lämmer einer angrenzenden Schafweide dadurch verendet und Menschen zu Schaden gekommen. Gleich nach dem Vorfall bildete der Hessische Bauernverband einen Aufklärungs- und Informationsstab, bestehend aus Experten der Bereiche Pflanzenbau, Tierhaltung und Recht unter der Leitung von Generalsekretär Peter Voss-Fels, um den Vorfall zu prüfen. Obwohl bereits damals klar schien, dass das Verenden der Tiere nichts mit dem Pflanzenschutzeinsatz zu tun hatte, wurden die Verbraucher durch die teilweise reißerische und sachlich falsche Berichterstattung stark verunsichert. Ein vorläufiger Befund der Veterinärmedizinischen Klinik in Gießen bestätigte bereits damals, dass die Lämmer nicht durch den Pflanzenschutzeinsatz verendet waren. Mittlerweile wurde durch den Bewirtschafter des Rapsschlages bestätigt, dass das Verfahren gegen ihn eingestellt wurde. Den erlangten Imageschaden für ihn und seine Berufskollegen könne dies aber nicht wieder gutmachen.