26.11.2014

Umfrage zu Schäden im Rapsanbau

Der Winterraps musste in diesem Spätsommer erstmalig ohne insektiziden Beizschutz ausgesät werden. Um die Auswirkungen des Verbotes der Neonikotinoide abschätzen zu können, fragen der Hessische Bauernverband (HBV) und der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd (BWV) bei den Betriebsleitern nach, wie sich die Bestände bisher entwickelt haben, welche Schäden entstanden sind und welche Maßnahmen ergriffen werden mussten.
 
In der Ausgabe 39/2014 des Landwirtschaftlichen Wochenblattes Hessenbauer/Pfälzer Bauer/Der Landbote wurde über Fraßschäden durch den Rapserdfloh berichtet. Für ein aussagekräftiges Gesamtbild der Situation bitten der HBV und der BWV die LW-Leser um Mithilfe. Mit der Datenerhebung soll die Vertretung landwirtschaftlicher Interessen hinsichtlich der Pflanzenschutzmittel-Zulassung mit Zahlen und Fakten untermauert werden. Neben dem Befall durch den Erdfloh, der leicht mittels Gelbschalen und Fraßspuren zu erkennen ist, sind Schäden durch die kleine Kohlfliege möglich. Diese sind wegen des Wurzelbefalls der Maden schwerer zu erkennen, aber umso interessanter, da diese nur mit einer Beize und nicht durch Insektizidspritzungen einzudämmen sind. Um die Erhebung verwenden zu können, ist die Angabe von Betrieb und Standort notwendig. Diese Angaben werden selbst­verständlich vertraulich behandelt.