KI in der Landwirtschaft - vom Datenhersteller zum Datennutzer
Diesen Mittwoch fand in Büttelborn der Workshop zur KI Nutzung statt. Matthias Süssen, Journalist und Blogger hat den Teilnehmern zunächst allgmeine Fakten zu "Künstlicher Intelligenz" mit auf den Weg gegeben - Ziel war es, die Angst zu nehmen KI im Alltag zu nutzen aber auch die Grenzen aufzuzeigen und zu sensibilisieren.
Im Anschluss ging es an die Praxis. Durch das geführte testen der unterschiedlichen KI-Anwendungen wurde schnell klar, wie eine KI funktioniert und das es recht wenig mit Logik und Transferleistung zu tun hat. Auf seiner Homepage hat er eine Sammlung von KIs für die unterschiedlichsten Nutzungsrichtungen zusammengestellt. Die meisten sind in den kostenlosen Versionen ausreichend.
Ein paar praktische Tipps für den Umgang mit KI´s:
- kritisch hinterfragen: Der Antwort von Chat-Bots sollte nicht blind vertraut werden. Sie durchforsten das Netz auf der Suche nach der richtigen Antwort aber sie können nicht richtig von falsch unterscheiden!
- Richtig Fragen: Um so präziser die Formulierung umso besser die Antwort. Man soll sich nicht scheuen eine Frage an den Chat-Bot so zu schreiben, die sie über mehrere Zeilen und Sätze geht.
- Extra Email Adresse nur für KI Nutzung: Es gibt viele Seiten, bei denen man sich anmelden muss bevor man die KI Nutzen kann. Sinnvoll hierfür ist es eine, nur dafür generierte, Mailadresse zu verwenden. So bleibt das eigene Postfach- oder das des Betriebes, geschützt vor Spam und Upgrade-Angeboten.
- Für den Agrarbereich: agriGPT. Ähnlich zu ChatGPT aber speziell für den Agrarbereich- antrainiert vom DLV. Eine Registrierung ist notwendig aber nicht zeitaufwendig. Der Chat-Bot liefert schnell einen Überblick z.B. über Antragsfragen wie Sperrfristen und Voraussetzungen.
Fazit: KI kann im Alltag eine Bereicherung sein, wenn man sie als das nutzt was sie ist - ein Werkzeug um sehr schnell eine riesige Datenmenge zu durchforsten und zu verarbeiten. Die Bewertung der Ergenisse findet jedoch vor dem PC statt.