Pflanzenschutzmittelkartell

20.01.2023
Seit 1998 hat es ein verbotenes Kartell beim Handel mit Pflanzenschutzmitteln (PSM) gegeben. Mit der Bäuerlichen Geschädigten Gemeinschaft (BGG) können Sie sich jetzt Ihre Ansprüche gegen das PSM-Kartell sichern.
Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln
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Pflanzenschutz sichert Ernten

Seit 1998 haben die führenden und größten deutschen Großhändler von Pflanzenschutzmitteln (AGRAVIS Raiffeisen AG, AGRO Agrargroßhandel GmbH & Co. KG, BayWa AG, Beiselen GmbH, BSL Betriebsmittel Service Logistik GmbH & Co. KG, Getreide AG, Raiffeisen Waren GmbH, Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG, ZG Raiffeisen eG) und deren Verantwortliche in wettbewerbswidriger Weise Absprachen über Preislisten, Rabatte und einige Einzelpreise beim Verkauf von Pflanzenschutzmitteln an Einzelhändler und Endkunden getroffen.

Mit der BGG können Sie sich jetzt Ihre Ansprüche gegen das PSM-Kartell sichern. Die erste Gruppe der Bäuerlichen Geschädigten Gemeinschaft (BGG) wurde bereits geschlossen, aber zum
01. Oktober 2022 wurde eine zweite Gruppe zum Beitritt geöffnet: https://agrarkartell.de/
Mit anderen geschädigten Gemeinschaften besteht keine Kooperation des Bauernverbandes.

Derzeit werden nach Auswertung der eingereichten Rechnungen den Betrieben der ersten Gruppe Angebote
zur Veräußerung der möglichen Schadenersatzforderung gegen das Pflanzenschutzmittelkartell gemacht.
Die Entscheidung, ob er dieses Angebot annimmt, muss jeder Betrieb für sich treffen. Dabei gilt es abzuwägen,
zwischen einer zeitnahen Zahlung und der Möglichkeit eine höhere Zahlung nach Abschluss eines
eventuell langedauernden Prozesses zu erhalten.

Seitens des Prozessfinanzierers, TransAtlantis, geht man nicht von einem steuerbaren Umsatz aus.
Es handelt sich nach dortiger Einschätzung um einen echten Forderungskauf.
Wenn Betriebe das Angebot annehmen möchten, sollten sie eine Prüfung der steuerlichen Folgen durch
ihren Steuerberater vornehmen lassen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://agrarkartell.de/.